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Sarah Hofer: «Keramik ist Tradi­tion, Handwerk und Innova­tion»

Wir stellen Persön­lich­keiten, die sich für die Keramik engagieren, ein paar Fragen. Heute: Sarah Hofer, Leiterin Bildung.

Wer bist du?

Ich bin Sarah Hofer und seit 2025 Leiterin Bildung bei Ceruniq. In meiner Funktion gestalte ich die Aus- und Weiter­bil­dung unserer Branche. Gemeinsam mit vielen engagierten Menschen setze ich mich dafür ein, dass das kerami­sche Handwerk auch in Zukunft attraktiv, praxisnah und erfolg­reich bleibt. Beson­ders spannend finde ich, dass Bildung Menschen verbindet und nachhaltig wirkt

Was bedeutet Keramik für dich?

Als ich bei Ceruniq gestartet bin, hatte ich ehrlich gesagt kaum einen Bezug zur Keramik. Für mich war ein Plättli einfach ein Plättli. Erst durch meine Arbeit habe ich erkannt, wie viel Fachwissen, Können und Herzblut hinter jedem Projekt steckt. Keramik verbindet für mich Tradi­tion, Handwerk und Innova­tion. Heute sehe ich sie mit ganz anderen Augen und schätze beson­ders die Menschen, die mit ihrem Handwerk täglich beein­dru­ckende Resul­tate schaffen. Mich faszi­niert, wie aus einem natür­li­chen Material Produkte entstehen, die Menschen über Jahrzehnte begleiten. Gleich­zeitig steckt in unserer Branche eine beein­dru­ckende Mischung aus Kreati­vität, Präzi­sion und Leiden­schaft.

Welche Projekte halten dich aktuell auf Trab?

Aktuell beschäf­tigt mich vor allem die Einfüh­rung der neuen Bildungs­ver­ord­nung und die Entwick­lung der dazuge­hö­rigen Lehrmittel. Gemeinsam mit Fachper­sonen aus der Branche arbeiten wir daran, die Ausbil­dung fit für die Zukunft zu machen.

Daneben begleite ich verschie­dene Weiter­bil­dungs­an­ge­bote und Projekte im Bereich Nachwuchs­mar­ke­ting. Dafür durfte ich Anfang August mit den Platten-Champions zwei Wochen ins Maggiatal reisen. Dort entstanden zahlreiche Foto- und Video­auf­nahmen für die Nachwuchs­för­de­rung. Es war beein­dru­ckend zu erleben, mit wie viel Engage­ment, Fachkom­pe­tenz und Teamgeist die jungen Berufs­leute an der Capanna Soveltra gearbeitet haben.

Im September steht dann mit den World­S­kills das nächste Highlight an. Ich freue mich sehr, Noah Hess nach Shanghai zu begleiten und mitzu­er­leben, wie er sein Können auf der inter­na­tio­nalen Bühne unter Beweis stellt. Parallel dazu laufen bereits die ersten Vorbe­rei­tungen für die Swiss­Skills 2027. Langweilig wird es mir also definitiv nicht.

Wie verbringst du deine Freizeit?

In meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Famili­en­hund in der Natur unter­wegs. Dort kann ich abschalten und neue Energie tanken. Als Ausgleich zum Berufs­alltag schätze ich ausserdem kreative Handar­beiten. Genauso wichtig ist mir die Zeit mit Familie und Freunden. Gemein­same Erleb­nisse, gute Gespräche und viel Lachen sind für mich unver­zichtbar.


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