Rückblick Ceruniq Delegiertenversammlung 2026
Auf Einladung der Sektion Zentralschweiz fand die Ceruniq Delegiertenversammlung 2026 am Freitag, 19. Juni in Brunnen am Vierwaldstättersee statt. Nebst den Gesamterneuerungswahlen stimmte die Versammlung mit einer überwältigenden Mehrheit dem neuen LGAV inklusive der neuen Vorruhestandslösung RESOR zu.
«Stolz sein auf das Erreichte und offen sein für Neues» – mit diesen Worten eröffnete Zentralpräsident Konrad Imbach die 25. Delegiertenversammlung von Ceruniq. Präzision, Qualität und sichtbare Handwerkskunst, das seien nach wie vor unsere Hauptmerkmale. Die Digitalisierung bezeichnete er als Chance, welche die Arbeit erleichtert, Zeit spart und die Qualität erhöht. Nachhaltigkeit zeige sich in der Branche konkret durch Plattenarbeiten, die Jahrzehnte überdauern: «Stillstand war noch nie Sache des Handwerks.»
Entlastung der Verbandsleitung
Nach den Berichten der Ressortleiter und dem Jahresbericht 2025 folgte die Versammlung dem Antrag zur Genehmigung der Kommissionsberichte, der Jahresrechnung 2025 und des Revisionsberichts 2025 wie auch dem Antrag zur Entlastung der Verbandsleitung sowie zur Wahl der Revisionsstelle Cordis Audit AG. Auch das Budget 2026 mit einem stabilen Betriebserfolg wurde angenommen. Schliesslich folgte die Versammlung dem Antrag, die Mitgliederbeiträge 2027 unverändert zu belassen.
Gesamterneuerungswahlen
Turnusgemäss fanden die Erneuerungswahlen der verschiedenen Organe statt, es wurden alle bestehenden Mitglieder für weitere drei Jahre bestätigt. Somit setzt sich der Zentralvorstand rund um Zentralpräsident Konrad Imbach aus den Mitgliedern Stephan Saxer (Vize-Präsident, Ressort Sektionen & Sozialpartnerschaft), Marco Digirolamo (Bildung), Carlo Bazzi (Finanzen), Michael Zaugg (Handel) und Patrik Lammer (Technik) zusammen. Das Ressort Marketing & Kommunikation wird von Geschäftsführer Andreas Furgler geleitet.
Als Mitglieder des Stiftungsrats Ceruniq walten Marc Welker (Präsident), Benno Dillier und Peter Staub. Für den Verwaltungsrat der Bildungspark Dagmersellen AG wurden anlässlich deren Generalversammlung Rolf Hiestand (Präsident), Patrick Sonderegger, Oskar Arnet und Daniel Glaser wiedergewählt. Und schliesslich wurden Stephan Saxer als Präsident sowie Benno Dillier, Andreas Furgler und Patrick Josi als Arbeitgebervertreter ZPBK – Platten bestätigt.
LGAV inklusive Vorruhestandslösung RESOR
Der Abstimmung über die Genehmigung des neuen LGAV inklusive Annahme der Vorruhestandslösung RESOR für das Plattenlegergewerbe per 1. Januar 2027 ging eine engagierte Diskussion voraus. Dann erfolgte die Annahme mit 46 Ja-, 8 Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Konrad Imbach bedankte sich herzlich, auch für die kritischen Worte.
Damit schliesst sich die Plattenlegerbranche der Deutschschweiz ab 2027 der Vorpensionierungskasse des Westschweizer Ausbaugewerbes RESOR an. Voraussichtlich bereits ab dem 1. Oktober 2027 erhalten die ersten Plattenleger/innen ab 62 eine Überbrückungsrente bis zur ordentlichen Pensionierung.
Konrad Imbach: «Dank der Frühpensionierung können wir angesichts des Fachkräftemangels die Attraktivität unserer Branche steigern.» Andreas Furgler ergänzte: «Das schweizweit einheitliche Frühpensionierungsmodell macht Ceruniq auch in dieser Hinsicht einzigartig. Die Lösung ist Ausdruck der Wertschätzung für die langjährigen, treuen Mitarbeitenden in unserer Branche.»
Ein ausführlicher Bericht folgt im Keramikweg 3-26.
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