Jahresrückblick 2024: «Der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt»
Ein ereignisreiches Verbandsjahr steht kurz vor dem Abschluss. Wir baten Konrad Imbach, Ceruniq Zentralpräsident, um einen Rückblick und einen kurzen Ausblick.
Welche Ereignisse im Verbandsjahr bleiben dir besonders in Erinnerung?
Sicher ist es der Markenwechsel vom SPV zu Ceruniq, den wir offiziell am 23. August 2024 vollzogen. Dass wir gleichzeitig mit der Taufe auch den erweiterten Bildungspark Dagmersellen eröffnen konnten, war ein weiterer Höhepunkt und der freudige Schlusspunkt einer langen Vorarbeit. Wir sind allen dankbar, die mit viel Herzblut, Wissen und Engagement daran beteiligt waren. Eine wichtige Neuerung war die Durchführung des Basiskurses, der den angehenden Lernenden den Einstieg ins Arbeitsleben erleichtern soll. Weitere gute und zukunftsgerichtete Nachrichten gibt es auch aus der Aus- und Weiterbildung: Wir konnten neue Plattenlegerchefs auszeichnen, ein weiteres Highlight war die Teilnahme von Jana Goldener an den WorldSkills, wie auch der Einsatz am PCI-Alpencup von Stefan Stark und Noah Hess. Was mir ebenfalls überaus positiv in Erinnerung bleibt, ist die gute Zusammenarbeit mit unseren Kolleg/innen der Fédération Romande du Carrelage FeRC.
Wie wirkt sich der Markenwechsel von SPV zu Ceruniq bisher aus?
Ich erhalte vorwiegend positive Rückmeldungen. Vertreter/innen anderer Verbände finden unsere neue Marke mutig und frisch, der Name ist verständlich und steht für die Einzigartigkeit der Keramik. Intern gibt es einige kritische Stimmen, aber nach meiner Wahrnehmung überwiegen diejenigen, die stolz sind auf unseren neuen Auftritt. Für mich ist es der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt – auch als Abschluss des Strategie-Prozesses Move-to-25.
Welche Baustellen gilt es in nächster Zeit abzuarbeiten?
Die Arbeit für den neuen Landesgesamtarbeitsvertrag LGAV wird uns einiges abfordern. Flexible Arbeitszeit und Altersrücktritt oder Fahrzeitentschädigung sind nur einige der heissen Themen. Daneben wird uns das Lehrlingswesen intensiv beschäftigen, wie auch die Arbeit an der Bildungsverordnung. Und dann steht mit den SwissSkills ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Alles in allem stehe ich ein für eine Konsolidierung im Verband, das heisst: nicht stehenbleiben, aber auch nichts überhasten.
Was können wir unseren Mitgliedern fürs 2025 wünschen?
In der Annahme, dass die Wirtschaftslage einigermassen angespannt wird, sind wir angewiesen auf Solidarität in der Branche, nicht nur unter unseren Legerbetrieben, sondern auch gegenüber dem Handel. Wir müssen die Herausforderungen gemeinsam angehen. Im Weiteren wünsche ich allen eine gute Gesundheit und Zufriedenheit, die wohl wichtigste Grundlage für den privaten und unternehmerischen Erfolg. Diese Wünsche gehen auch an alle, die zu unserem Verband beitragen: Fachlehrer/innen, Instruktor/innen, Expert/innen und Kommissionsmitglieder wie auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Ägide von Andreas Furgler. Gemeinsam mit ihnen freue ich mich auf ein herausforderndes und spannendes 2025.