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Rückblick: Delegier­ten­ver­samm­lung 2024

Die DV 2024 in Dagmer­sellen fand in beson­derem Rahmen statt: Im Anschluss an die ordent­liche Versamm­lung ging es über zur Taufe des Verbandes auf den neuen Namen Ceruniq und zur Eröff­nungs­feier des Bildungs­parks Dagmer­sellen. Ein Rückblick.

«Heute ist ein denkwür­diger Tag», eröff­nete Zentral­prä­si­dent Konrad Imbach die Delegier­ten­ver­samm­lung und wies darauf hin, dass sie nicht nur im neuen Bildungs­park Dagmer­sellen statt­fand, sondern auch mit der Taufe des Schwei­ze­ri­schen Platten­ver­bandes auf den neuen Namen Ceruniq verbunden war. Seine Gedanken schloss er mit einem der Ziele, die sich der Verband gibt: «Wir wollen attraktiv sein und die Branche, den Beruf und den Verband weiter­bringen.» Und er rief die Teilneh­menden auf: «Seid stolz auf euren Beruf, tragt ihn hinaus und bildet junge Handwerker/innen aus.»

Vor den Berichten aus den Ressorts gedachte die Versamm­lung allen im letzten Jahr verstor­benen Mitglie­dern und ganz beson­ders unserem verstor­benen Ehren­mit­glied Ivan Vock.

Die Mitglieder des Zentral­vor­standes berich­teten aus ihren Ressorts

  • Marco Digirolamo, Bildung, erwähnte unter anderem den neuen Basis­kurs, den zehn angehende Platten­le­ge­rinnen und Platten­leger absol­vierten. Er wies auch auf die teilweise sinkende Anzahl Lehrver­hält­nisse hin. «Wir können euch mit unseren Instru­menten helfen – helft uns, den Beruf weiter­zu­bringen.»
  • Patrik Lammer, Technik, fasste als Haupt­auf­gabe die Zusam­men­ar­beit mit anderen Gewerken zusammen, zum Beispiel in der TK Fachver­bände und in branchen­über­grei­fenden Arbeits­gruppen.
  • Michael Zaugg, Handel, zeigte das sinkende Volumen im Keramik­markt anhand der Import­zahlen auf. Er stellte fest, dass die Heraus­for­de­rungen zu Chancen werden können, zum Beispiel durch die Förde­rung grösserer Formate, hochwer­tige Beratung, attrak­tive Ausstel­lungen.
  • Andreas Schneider, Marke­ting und Kommu­ni­ka­tion, gab einen Überblick über die verschie­denen Kommu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­täten, die auch der Etablie­rung der neuen Marke dienen. Er rief die Anwesenden auf, Inputs und Anregungen einzu­bringen: «Wir haben immer ein offenes Ohr für Ideen.»
  • Stephan Saxer, Sektionen und Sozial­part­ner­schaft, gab Einblick in die stets anspruchs­volle Arbeit am neuen LGAV: «Das Kind liegt in den Wehen, aber es gibt noch ein paar Knack­punkte.» Zufrieden erwähnte er ein leichtes Mitglie­der­wachstum im vergan­genen Jahr von 389 auf 398. Die Delegierten (61 anwesende Stimm­rechte) geneh­migten alle Kommis­si­ons­be­richte einstimmig.

Dann stellte Carlo Bazzi, Finanzen, den Jahres­be­richt 2023 vor, der neu auf Sparten aufge­teilt ist. Mit einem Unter­neh­mens­er­folg von gut 60'000 Franken konnte er mit Stolz ein positives Resultat präsen­tieren. «Wir haben das Verspre­chen der letzt­jäh­rigen Versamm­lung einge­halten und sind aus den negativen Zahlen heraus­ge­kommen.» Die Versamm­lung geneh­migte den Jahres­be­richt und erteilte der Verbands­lei­tung auf Antrag der Revisi­ons­stelle Entlas­tung. Auch das Budget 2024, das Carlo Bazzi erläu­terte, wurde einstimmig angenommen. Schliess­lich konnte er verkünden, dass die Mitglie­der­bei­träge für Leger, den Handel und Misch­be­triebe auf Antrag des Zentral­vor­standes beibe­halten werden.

Einstim­mige Statu­ten­än­de­rung und Einla­dung zur Eröff­nungs­feier

Zum Schluss liess Konrad Imbach über eine Statu­ten­än­de­rung, die durch den Namens­wechsel notwendig wurde, abstimmen. Die Delegierten stimmten dieser Statu­ten­än­de­rung und damit der Umbenen­nung des Schwei­ze­ri­schen Platten­ver­band in Ceruniq einstimmig zu.

Der Präsi­dent bedankte sich bei den Anwesenden für das Vertrauen und bei den Kommis­sionen und der Geschäfts­stelle unter der Leitung von Andreas Furgler für die geleis­tete Arbeit und lud alle zur anschlies­senden Taufe und Eröff­nungs­feier ein.

Ein ausführ­li­cher Bericht folgt im Keramikweg.


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